Das Leben ist so schön grau!-Sind wir nicht alle bunte Hunde…

Nein das ist kein melancholischer Artikel über die aktuelle Situation und wie schlecht es uns geht. Auch wenn es jeder wahrscheinlich beim Titel gedacht hätte. Wer mich aber ein bisschen näher kennt weiß, dass ich gerne mal mit einem „provokativen” Satz starte. Das ist ein Artikel über das aktuell Schöne, das Schlimme und meinem Wunsch nach einem angenehmen Drahtseilakt in der Mitte. Ja genau Drahtseilakt – denn es ist und wird niemals leicht sein die perfekte Balance zu finden, aber der Versuch ist es allemal wert. Wir werden immer anecken und verschiedene Meinungen haben, aber das ist auch gut so und wichtig – denn nur mit gegenseitigem Respekt, Austausch und konstruktivem Diskurs werden wir etwas Besseres sein, als was wir gestern waren. Das Leben ist nämlich nicht weiß oder schwarz, es ist grau.

Es ist lange her, dass ich was geschrieben habe. Warum ist das eigentlich so? Ich weiß es nicht. Vielleicht fehlte mir die Muse, vielleicht war ich nicht inspiriert. Oder ich hatte einfach keine Lust, weil die aktuelle Lebenssituation mir wahrscheinlich genauso nahe geht, wie vielen anderen Menschen auch. Manchmal dachte ich, es sei unangebracht, nein ich dachte es sei sogar falsch! Ich wollte keine ständige Kaskade positiver Energie verbreiten, so gerne ich das auch getan hätte, da ich damit auch helfen möchte. Positiv sein, stark sein – auch für andere. Helfen wollen und wenn es nur Worte sind oder das Angebot jemandem zuhören zu dürfen. Aber es kam mir nicht richtig vor, eine Fassade aufrecht erhalten zu wollen, welche ich selber mehr als nur einmal kaum aufrecht erhalten konnte. Ich hatte wirklich das Bedürfnis etwas Positives schreiben zu wollen, aber mir fehlte am Ende dann doch einfach die Kraft. Das ist wohl der wahre Grund warum ich nicht geschrieben habe. Ich war einfach leer und kraftlos.

Wir haben Ängste, Sorgen, Nöte – und in so mancher Nacht helfen die abendlichen Gedanken nun wahrlich nicht beim Einschlafen. Ganz im Gegenteil, der Film geht dann erst so richtig los. Eine Spätvorstellung der ganz besonders unangenehmen Art, bei der man gerne sein Geld bzw. seinen Schlaf zurück haben möchte. Mensch, hab ich mal wieder Lust auf einen Kinobesuch, fällt mir gerade auf. Popcorn, Nachos mit Käsesoße und eine riesige Cola, alles natürlich furchtbar überteuert und, wenn wir ehrlich sind, gustatorisch maximal Mittelklasse, aber in diesem Moment ist es einfach nur herrlich. Ich kann euch aber beruhigen, naja zumindest ansatzweise, denn diese Gedanken kurz vor dem Einschlafen haben wir ALLE! Und das ist auch gut so, denn wir sind nur Menschen und keine gefühllosen Roboter, die alles in einem ewig monotonen Zyklus in völliger Perfektion wiederholen. Gott sei Dank nicht, wo bliebe das Besondere dabei? „Kintsugi“ ist die japanische Kunst zerstörte Keramik wiederherzustellen, wobei die Risse an den zerbrochenen Stellen beim Restaurieren mit Goldpuder hervorgehoben werden. Es soll die Vergänglichkeit, die Schönheit und Einzigartigkeit dessen in den Mittelpunkt stellen, was eigentlich als wertlos und kaputt gilt. Dies ist eine wesentliche Lehre des Buddhismus. In der Vergänglichkeit liegt die Einzigartigkeit des Moments, und darin liegt etwas unglaublich Beruhigendes und Inspirierendes für mich. Eine wunderschöne Art und Weise, Fehler und das Leben in seiner fragilen Zerbrechlichkeit zu zelebrieren. 

In den letzten Monaten sind mir einige Dinge auf verschiedenen Ebenen besonders aufgefallen, und teilweise auch sehr Nahe gegangen. Politik, soziale Medien, Nachrichten und selbst normale Alltagssituationen sind momentan von einer negativen Energie behaftet – ja fasst schon Hass – die mich wahrlich vor uns Menschen erschrecken lässt. Eine Flut an emotionalen Erlebnissen, die Tag ein Tag aus über uns einbricht, und man hat das Gefühl, dass seit Ewigkeiten keine gute Nachrichten mehr zu hören waren. Zumindest werden diese durch die Welle des Pessimismus und der Negativität in den Ozean der Vergesslichkeit weggespült. Das gibt mir sehr zu denken. Waren wir immer schon so, werden wir vielleicht sogar noch schlimmer, oder hat sich einfach nur durch die aktuelle extreme Situation unser wahres „Ich“ gezeigt? 

„Chaos“ kommt aus dem Griechischem und bedeutet übersetzt so viel wie „Abgrund“. Nicht umsonst sagen wir ja: „Wenn man lange genug in den Abgrund blickt, dann blickt der Abgrund auch in dich.“ Also wenn man sich das Chaos lange genug anschaut, dann wird sich auch nichts daran ändern bzw. wird man selbst zum Chaos, Teil davon, oder trägt zumindest dazu bei. Es genügt somit auch nicht am Rande des Abgrunds entlang zu spazieren, mit dem Finger darauf zu zeigen, zu sagen wie furchtbar es sei und es anschließend zu ignorieren – denn die Ignoranz macht die Mitschuld nur noch größer. Genau hier fangen wir so langsam an ein bisschen auf den Titel zurück zu kommen. Aber differenzieren wir das etwas und gehen auf die einzelnen Bereiche ein.

Soziale Medien waren mir schon immer etwas suspekt. Den Gedanken, mein Privatleben öffentlich zu zeigen, finde ich sehr beängstigend. Wieso sollte ich persönliche Informationen mit Menschen teilen, die ich nicht kenne? Wieso sollte ich Dinge von mir preisgeben, die mein unbekanntes Gegenüber gar nicht einordnen, geschweige denn respektvoll behandeln kann? Die übertriebene Zurschaustellung des eigenen bzw. des ach so tollen oder perfekten Lebens ist fast schon pervers. Dabei wird auch immer der Selbstzweifel des Betrachters genährt und manch einer stellt dabei sogar sein eigenes Leben in Frage. Das ist nicht nur kritisch zu betrachten sondern auch sehr gefährlich. Das kann Menschen nicht nur unglücklich machen, sondern zum Teil auch in eine Depression führen oder dient zumindest als extrem guter Brandbeschleuniger. Dürfen wir wirklich nicht auch mal was Negatives zeigen, ohne gleich als schwach abgestempelt zu werden? Aber später zu diesem Thema mehr.  Ja ich weiß, soziale Medien haben wirklich viele Vorteile und ich selber nutze sie ja auch intensiv, allerdings hauptsächlich bzw. fast ausschließlich beruflicher Natur, und ich ziehe ganz klar meine persönlichen Grenzen. 

Ich möchte aber auch mal eine Lanze für die sehr positiven Aspekte brechen. Soziale Medien verbinden Menschen, die vielleicht sogar einsam sind und dadurch eine familienähnliche Community aufbauen können. Das Teilen von Informationen ist einfacher geworden. Freundschaften, die früher aufgrund von Distanzen oder anderen Umständen in Vergessenheit geraten wären, lassen sich zumindest ansatzweise weiterverfolgen und aufrecht erhalten. Einige haben sich durch soziale Medien sogar eine berufliche Existenz aufgebaut, und verbreiten höchst interessanten Inhalt und einen Mehrwert der viele Menschen bereichert und begeistert, auch mich. Man kann seiner Meinung und Stimme eine Plattform geben, welche früher nicht gehört werden konnte. Das ist extrem gut so, vielleicht sogar das wichtigste Element der sozialen Medien überhaupt. Wir sind uns alle dadurch „näher“ gekommen und ich will den digitalen Fortschritt in keinster Weise klein reden, ganz im Gegenteil, wir können nein, wir müssen sogar dankbar dafür sein. Was ich allerdings sagen möchte ist, dass ich denke, dass ohne Bedacht und Vorsicht manchmal Privates geteilt wird, bei dem eine gewisse Grenze der persönlichen Selbstachtung überschritten wird, und man sich mit seinen eingängig positiven Gedanken des sich „öffnen“ das ein oder andere Mal selber mehr schadet und verletzt, als man sich Gutes tut. Unabhängig von der Tatsache, dass die sozialen Medien, meiner Meinung nach, zum Großteil voller belangloser Beiträge sind und die Grenzen zu Verkaufs- oder Erotikplattformen oft verwischen. Finden wir nicht alle den Einkaufsbutton, welchen es seit geraumer Zeit unten in der Leiste gibt nicht super toll und total wichtig? Nein ganz bestimmt nicht! Jeder kann und soll wahrlich posten was er möchte – im Rahmen des gesetzlich Zulässigen natürlich – und seine Freiheit so ausleben wie er es für richtig hält. Dies ist auch ein fundamentaler Punkt der positiven Aspekte der sozialen Medien. Ich sage nur, dass man sich der Risiken und Gefahren immer bewusst sein muss. Mein Verständnis war schon immer, dass ich Persönliches nur mit Leuten teilen möchte, bei denen ich das Gefühl habe, dass diese es auch wertschätzen können. Jetzt habe ich lange ausgeholt, allerdings möchte ich beim Thema der sozialen Medie tatsächlich auf etwas ganz anderes hinaus. 

Ich fand schon immer, dass die konstruktive Diskussion und das „Streiten“ ein wichtiger Prozess der Meinungsbildung sind, und ich streite mich wirklich gerne. Dies bedarf während des Gesprächs allerdings einiger Regeln, wie Ausreden lassen, Zuhören, Persönliches nicht mit Sachlichem vermischen, beim Thema bleiben und noch einige mehr. Allen voran und vor allem bedarf es aber Respekt! Ein guter Freund von mir, mit dem ich früher sogar eine gewisse berufliche Rivalität geteilt habe, diskutiert mit mir öfters vor allem über politische Themen. So oft wir uns auch einig sind, mindestens genauso oft sind wir auch unterschiedlicher Meinung. Ach sind das herrliche Gespräche, ich freue mich bereits jetzt schon auf das nächste. Dabei ist uns ein Punkt immer besonders wichtig, ja vielleicht fast schon „heilig“. Das gemeinsame Bier und Anstoßen am Ende einer Diskussion bleibt immer unantastbar. Wir gehen niemals anders aus dem Gespräch heraus als wir hinein gekommen sind, und zwar als Freunde. Diese Einstellung würde ich mir aktuell öfters wünschen. Hier kommen wir wieder auf die sozialen Medien zurück. Ich war immer der Meinung, dass ein vernünftiges Gespräch und Austausch über wichtige Themen, welche einen weiteren Horizont haben, als „welcher Sneaker gerade am besten zu meiner Jogginghose passt“, auf diesen Plattformen nicht wirklich möglich sind. Mir ist das am Ende einfach zu oberflächlich, mir fehlt die Mimik und Gestik meines Gegenübers, der mich dadurch vielleicht sogar vom Gegenteil überzeugen kann. Man kann selbst durch den Einsatz von Emojis von „lachend“ bis „Aubergine“ einfach nicht genau das rüber bringen, was man eigentlich sagen möchte, oder in der spezifischen Situation fühlt. Vieles führt zu Missverständnissen, vieles führt zu Verwirrung und teilweise auch zu Verletzungen. Was ich dabei allerdings nicht verstehe ist, warum man sich nicht die Mühe macht und mit seinem Gegenüber, mit dem man eventuell unterschiedlicher Meinung ist, ins persönliche Gespräch geht. Sich die Zeit nimmt den anderen vielleicht sogar besser zu verstehen, oder durch die eigenen Argumente versucht, vom Gegenteil zu überzeugen. Es kommt mir wirklich machmal so vor, dass man bei den sozialen Medien in eine leere Turnhalle furzt und sich am meisten darüber freut, wie laut der Schall ist. Das Schlimmste dabei ist die Art und Weise, wie dabei miteinander umgegangen wird. Teilweise lese ich Kommentare, die beleidigend sind und unter die Gürtellinie gehen. Warum? Ist es nicht mehr möglich eine vernünftige Debatte zu führen und sich gegenseitig auf einer Ebene zu begegnen, die beiden Parteien gerecht wird? Man muss doch nicht immer die „Bazooka“ rausholen, das hat im Übrigen eigentlich noch nie wirklich geholfen, denn ein Kräftevergleich bedeutet gleichzeitig auch immer, dass einer der beiden verliert. Könnten nicht viel öfters beide Seiten durch einen Kompromiss gewinnen? Respekt ist das, was ich mir am meisten wünsche, wenn wir uns in der Zukunft auf den sozialen Medien bei unterschiedlichen Ansichten begegnen. Denn durch die Angst vor Repressalien oder Einschüchterungen werden Stimmen und Meinungen gar nicht erst gehört, welche einen wertvollen Beitrag zur eigentlichen Debatte leisten könnten. Ist das wirklich das zu vermittelnde Gefühl in einer ach so aufgeklärten und offenen Gesellschaft? Ich glaube nicht. 

Ich habe eben bereits kurz angeschnitten welche Auswirkungen die Flut an Eindrücken hat, welche wir momentan erleben und welche Auswirkungen diese auf Menschen haben kann. Heath Ledger, Amy Winehouse, Robin Williams, Marylin Monroe, Robert Enke, Anthony Bourdain und viele weitere sehr bekannte Menschen litten an Depressionen. Menschen von denen man gar nicht dachte und erwarten würde, dass solch angeblich privilegierte Menschen überhaupt an so etwas erkranken können. Ruhm, Geld, Aufmerksamkeit, Symbolik der Schönheit und des absoluten Erfolgs. Selbst solche Menschen erkranken an Depressionen. Denn all dies hilft nicht bei einem Kernproblem, welches sich im Geiste abspielt und uns von innen zerfrisst. Der Mensch kann nicht durch äußerliche Attribute gestärkt werden, sondern es wächst aus dem Inneren heraus. So stark wir auch sein können und damit quasi Berge versetzen, so schwach sind wir auch auf der anderen Seite, wenn uns diese innere Stärke fehlt. Das macht uns nicht weniger „wert“,das macht uns einfach nur menschlich. Depressionen sind keine Abnormität der Gesellschaft, welche nur von privilegierten Menschen in Anspruch genommen werden, die eine modische Krankheit für sich beanspruchen, um die Probleme der Upper Class zu symbolisieren. Das ist eine ganz normale Krankheit die jeden treffen kann! Das Gefühl, mit einer Depression ein Außenseiter zu sein, und sich niemandem öffnen zu können, ist das schlimmste was passieren kann, denn so kann man den ersten Schritt zur Bewältigung dieser Krankheit nicht gehen. Viele Menschen leiden gerade in der jetzigen Zeit unter Depressionen bzw. wurde diese durch die nicht vorhandenen Perspektiven extrem verstärkt. Wir müssen gegenseitig aufeinander achtgeben, uns die Hand reichen und vor allen zuhören, denn nur als eine Gemeinschaft können wir aus dieser Zeit heraus kommen, und uns helfen. Im Moment sollten wir gerade beim Thema Krankheiten ja sensibilisierter sein denn je, warum dann auch nicht bei dieser? Je offener wir mit dem Thema umgehen, und diesem eine gewisse „Normalität“ beipflichten, desto besser kann man jedem einzelnen Menschen helfen, der daran erkrankt ist. Ist das nicht sowieso das aktuelle Gebot der Stunde?

Kommen wir so langsam mal zum Schluss, denn der eingangs erwähnte Film neigt sich dem Ende, und meine Nachos und die Cola sind schon fast leer. Na gut, ich will ehrlich sein, es war dann doch eher ein Glas Wein. Was ich mir für uns, für die Zukunft, und auch generell wünschen würde? Allen voran gegenseitiger Respekt. Ich bin der festen Überzeugung, dass dies unser Fundament für ein vernünftiges und korrektes Miteinander ist. Es wird immer mal den ein oder anderen geben, der diese Regel nicht einhält aber deshalb müssen wir uns nicht auf die selbe Ebene begeben und es gleich tun. Das ist kontraproduktiv und führt letztendlich nur dazu, dass wir uns gegenseitig immer mehr voneinander entfernen. Unsere Geschichte hat uns mehr als nur einmal gezeigt, dass wir dadurch nichts erreichen. Machen wir bitte nicht die selben Fehler wie so viele vor uns. Lasst uns lernen, uns gegenseitig die Hand zu reichen, anstatt die Faust zu ballen. Des weiteren wünsche ich mir mehr Empathie. Wir können unserem Gegenüber nur vor den Kopf schauen und wissen nie genau, was in ihm vorgeht. Wir wissen nie was dieser Mensch vielleicht durchgemacht hat oder gerade fühlt. Manchmal sagt oder tut ein Mensch Dinge, weil er sich sonst anders nicht mehr zu helfen weiss. Wenn wir uns ein bisschen Zeit nehmen dies zu ergründen, können wir vielleicht sogar verstehen warum dieser Mensch so denkt oder handelt und im besten Falle können wir sogar helfen. Wir haben eventuell die einmalige Gelegenheit in unserer Geschichte zu beweisen wer wir wirklich sind und können zeigen, dass wir das Beste in uns zum Vorschein bringen können, selbst unter den schlimmsten Umständen. Ich fände es schade, wenn wir diese Chance verstreichen lassen würden. Extreme waren noch niemals gut, weder für einen selbst noch für die Gemeinschaft, es hat wenn nur anderen in ihren Bestreben nach Destruktion geholfen. Das Leben ist nämlich weder schwarz noch weiß, es ist so schön grau. 

Ich bedanke mich ganz herzlich fürs Lesen. Cheers.

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2 Antworten

  1. Lieber Frank, ich danke dir ausdrücklich für dein ehrliches und am Ende doch sehr positives Statement hier. Ich hoffe wie sehen und bald und stoßen gemeinsam darauf an. Auf bald. Bleib gesund.

    1. Lieber Peter,

      ich danke dir ganz herzlich für deinen Kommentar. Ich habe mich darüber wirklich sehr gefreut. Ich hoffe ebenfalls, dass wir uns ganz bald Wiedersehen, mit einem leckeren Getränk anstoßen und uns unterhalten können. 😊

      Liebe Grüße, bleib gesund und pass auf dich auf!

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